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CD // Jay Farmer - Dorf Rap

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JAY FARMER - DORF RAP

Dorf Rap - Jay Farmer

Jay Farmer, das Original Landei, ist zurück mit seinem zweiten Studioalbum. Nach der Releaseparty von „Dorf Rap“ schrieb die lokale Presse: Jay Farmer – selbstbewusst und schnörkellos, selbstironisch und sozialkritisch.
Begeben wir uns nun also in die Welt des rappenden Farmers und auf die Suche nach eben diesen Attributen.
Das Selbstbewusstsein Jay Farmers ist auf dem 12 Tracks starken Werk allgegenwärtig. Er lässt keine Zweifel aufkommen, dass seine Stimme es wert ist, gehört zu werden. Die Stimme der Kaffjugend, der ewigen Bauernkinder und Dorftrampel, denen er mit Songs wie „Kaffjunge“, „Deutschland deine Kaffjugend“ und „Vom Scheitel zur Schuhsohle“ ein Denkmal setzt.
Er nimmt Klischees auf die Schippe bzw. Heugabel und das im wahrsten Sinne des Wortes. Die Mischung aus Selbstironie und sozialkritischen Tönen besticht. Jay Farmer ist kein „Kaffjunge“, der die Augen vor der Welt außerhalb seines Dorfes verschließt. Das Original Landei hat sein Album bewusst nur mit sehr wenigen fremden Federn geschmückt.
Gesangliche Unterstützung erhält er von Raphael Pompe, Zig Black und Mona. Eine Besonderheit bietet dabei der Song „Dorfgschwätz“ bei dem er mit seinen Wegbegleitern vom Backwoods Bunch im badischen Dialekt ordentlich zur Sache geht. Alle beteiligten Künstler kommen aus dem ländlichen Umfeld des Farmers und unterstreichen noch einmal deutlich, dass auch außerhalb urbaner, deutscher Rap-Hochburgen die Kuh fliegt.
„Ich trag Dich bei mir“ ist der sowohl „leiseste“ als auch persönlichste Track auf dem neuen Album. Hier wird ein weiteres Mal klar, worum es Jay Farmer geht. Sein Leben, in seinem Dorf, zu dem auch der Abschied gehört.
Jay Farmer, der mit seiner neuen Scheibe „Dorf Rap“ ein stellenweise durchaus überspitztes und karikiertes Bild zeichnet, entzieht sich dabei jedoch nicht der Verantwortung, die in diesem Albumtitel steckt. Rap als globale Kultur im lokalen Kontext, oder in Jay’s Worten: „Das ist mein Gschwätz ab jetzt heißt es: DORF RAP“
Der organische Sound von „Dorf Rap“ der sich mit Synthiesounds und Drumloops vermischt, ist befreundeten Musikern (Tobias Brunner – Gitarre und Bass, Andreas Woll – Gitarre und Matthias Fuhrmann – Blues Harp) zu verdanken, die Gitarrensoli und Bassläufe im Studio eingespielt haben. Die Produktion selbst wurde vom ersten Höööy bis zur letzten Kick komplett von Jay Farmer übernommen. Die Scratches bei Tracks wie „Kaffjunge“ oder der ersten Videoauskopplung „Astronaut Farmer“ steuerte DJ Spilff Cut bei.

(Marcel K. - KAFFSTUFF)

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